Harry Potter und der Halbblutprinz

Nach dem großen Erfolg des fünften Harry-Potter-Buches erschien im Jahr 2005 der Nachfolger „Harry Potter und der Halbblutprinz“, welcher eine wichtige Funktion innerhalb der Reihe einnahm. In ihm führt die Autorin Joanne K. Rowling mehrere Handlungsstränge zusammen und klärt die Leser über viele Geheimnisse und bisher ungelöste Fragen auf. Mit diesem Akt schuf sie auch die passende Überleitung zum siebten und letzten Band der erfolgreichen Roman-Reihe.

Die Veröffentlichung in Großbritannien wurde erneut durch den Bloomsbury-Verlag geregelt. In Amerika übernahm die Veröffentlichung der dort ansässige Scholastic-Verlag. Beide Verlage veröffentlichten das Buch zeitgleich, am 16. Juli 2005. Bereits innerhalb des ersten Tages wurden in den USA etwa 6,9 Millionen Exemplare verkauft. Wie bereits zuvor ist die deutsche Fassung, welche am 1. Oktober 2005 im Carlsen Verlag erschien, um einige Seiten länger. Verfilmt wurde dieser Teil der Geschichte in den Jahren 2007 bis 2008 und am 16. Juli 2009 konnte er von den Fans im Kino bestaunt werden.

Der sechste Band erzählt, wie der dunkle Zauberer Lord Voldemort und seine Anhänger, die Todesser, an Macht gewinnen. Der Schrecken breitet sich zunehmend aus. Harry tritt trotz der grausigen Umstände das sechste Schuljahr in Hogwarts an. Nachdem sein Ruf im fünften Teil der Geschichte sehr schlecht war, weil er angeblich Lügen über die Rückkehr Voldemorts erzählte, wurde dieser am Ende des Buches wiederhergestellt, sodass er im sechsten Band beinahe normal unter seinen Mitschülern agieren konnte. Darüber hinaus verbreiteten sich Gerüchte über die Prophezeiung, nach welcher er der Auserwählte ist, der den dunklen Lord endgültig vernichten wird.

Im Laufe der Geschichte bekommt Harry außerdem Privatunterricht beim Schulleiter, in dem nicht nur er, sondern auch die Leser, über viele bisherige Geheimnisse aufgeklärt werden. So erfährt man endlich, warum Voldemort bisher nicht sterben konnte. Doch ebenso viele Fragen, wie das Buch beantwortet, stellt es auch. Am Ende stirbt eine wichtige Hauptfigur und das Buch schneidet viele Erzählfäden direkt ab, wodurch die Autorin einen spannenden Übergang zum Nachfolger schuf.

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